Eiweissbrot nach Dr. Pape – eine Brotrevolution

Eiweissbrot – Fakten und Meinungsmache

Die Erfindung des Eiweissbrotes durch Dr. Detlef Pape und der darauffolgende Siegeszug durch die Bäckerreien (‚erfolgreichste Broteinführung der letzten 40 Jahre‘) ist bei vielen Ernährungsexperten auf großen Widerstand gestossen. So widersprechen die Thesen von Dr. Pape doch vielen alten und weitgehend überholte Lehren.

Eiweissbrot
Original Eiweissbrot nach Dr. Pape

Gleichzeitig übernehmen viele Diät-Anbieter von Almased(Sedvital), über Weight Watchers bis zu Formula-Anbietern immer mehr Komponenten der Insulintrennkost von Dr. Pape (vor allem z.B. die These ‚Abends keine Kohlenhydrate‘), da so ihren Kunden einfach mehr bzw. größere Erfolge gelingen. Viele Konsumenten, die das Schlagwort ‚Schlank im Schlaf‘ ablehnen, wissen gar nicht, dass sie eigentlich den Thesen von Dr. Pape und seinen Vorläufern wie Dr. Atkins folgen.

Im Internet stehen viele tendenziösen und  häufig unwissenschaftlich recherchierten Zeitungsartikeln, die das Eiweissbrot in ein schlechtes Licht rücken, da es nicht so recht in die antiquierte Ernährungslehre einiger angeblicher Experten passen. Selbst große Zeitungen sowie verschiedene Infoportale sind sich nicht zu schade, ungeprüft Artikel und Aussagen zu veröffentlichen. So konnte erst Auflage mit Berichten über Erfolge des Eiweiss Brot gemacht werden, später wurde dann damit Auflage gemacht, das Eiweissbrot zu verdammen. Dabei ist diese Brot-Innovation – wie so oft bei Neuheiten – natürlich weder die Insel der Glückseligkeit noch das Tor zur Verdammnis, es ist lediglich eine sehr interessante Ergänzung des Spektrums sinnvoller Lebensmittel in einem modernen Ernährungssystem.

Vor allem sollte man bedenken, dass 16 Millionen Deutsche an Übergewicht oder Fettleibigkeit leiden!  Sehr häufig sind Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes die unmittelbare Folge davon. Die klassischen Lehren der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und von den Armeen der Ernährungsberater konnte die steigende Tendenz nicht brechen und sind gescheitert.  Die Tatsachen und die Prognosen sind verheerend  – das Robert Koch Institute hat hierzu im Juli 2012 eine erneute Studie veröffentlicht. 20 Milliarden Euro jedes Jahr (!) ist die Belastung für das deutsche Gesundheitssystem durch diese Krankheitsbilder . Mit ein paar flotten Erklärungen im Internet, und den Ernährungslehren der 70er und 80er Jahren kann sicher die Zukunft nicht gestaltet werden.  Auch die Schwemme der sinnlosen Diätprodukte von Almased bis zum Fatburner , die ohne Sinn und Verstand konsumiert werden, werden die Situation nur weiter verschlechtern. Bei diesen Problemen kommt man mit einer Discountmentalität halt nicht weiter, da muß schon etwas Substanz her. Eines der Probleme ist allerdings, dass Profitmaschinen wie Almased schon begonnen haben, Ärzte und Studien zu sponsorn, mit entsprechend gefälligen Gutachten. Wenn diese ‚Diät-Lehren‘ nun das Kalorienparadigma der DGE aus den 80er Jahren ablöst, können sich das deutsche Gesundheitssystem und vor allem wir Beitragszahler ’schon mal warm anziehen‘.

Dr. Pape hat als Mediziner und Internist 20 Jahren lang mit über 6000 abnehmwilligen Übergewichtigen (die insgesamt ca. 42000kg Gewichtsabnahme protokollierten)  gearbeitet. Vielen konnte er helfen, ihre Gewichtsprobleme sinnvoll und langfristig in den Griff zu bekommen. Das Konzept der Insuleantrennkost wurde in der Schlank im Schlaf – Buchserie umfangreich veröffentlicht und Dr. Pape wurde der absolute Bestseller-Autor im Bereit Diät und Ernährungsumstellung. Viele weitere Autoren haben bei ihm inhaltliche Anleihen genommen, um ihre eigene Bücher an den Mann und noch viel mehr an die Frau zu bringen.

Zurück zu den angeblichen Schwächen des Eiweissbrot es (wobei wir grundsätzlich nur die Originalvariante von Dr. Pape betrachten, Nachahmerprodukte, die nicht diese Produktniveau erreichen, sind als Kundentäuschung zu vernachlässigen.)  Das Dr. Pape Eiweissbrot wurde labortechnisch genauestens untersucht und war Gegenstand einer wissenschaftlichen Analyse der Universität Kiel.

Im Ergebnis ist das original Eiweissbrot nach Dr. Pape ernährungsphysiologisch so hochwertig, dass es eigentlich in der Apotheke verkauft werden könnte. Es liegen exakte Nährwertanalysen sowie ein Universitätsgutachten für die Zusammensetzung vor. Dr. Pape hat immer wieder daraufhingewiesen, dass das Produkt meist von Experten und insbesondere Expertinnen angegriffen wird, denen meist das fundierte Hintergrundwissen fehlt. Insbesondere  fehlt meist tieferes Medizin-Stoffwechsel- oder Hormonwissen. Beispielhaft kann hier der immer wieder reflexartig wiederholte Vorwurf des zu hohen Fettgehaltes. Es liegt aber in der Natur der Sache, das der Anteil an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren in „normalen“ Broten ist der Fettgehalt relativ gering, der Kohlenhydratgehalt aber hoch ist. Auch diese Brote passen hervorragend in das Konzept der Insulintrennkost, aber halt am Morgen oder zu Mittag.

Am Abend wird weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichtet werden. Nun liegt der  Fettgehalt des Original Eiweissbrot nach Dr. Pape wesentlich höher. Aber dies ist ja gerade gewollt, genau wie der hohe Ballaststoffanteil! Es handelt sich um  wertvolle ungesättigte Fettsäuren z.B. aus Soja, Sonnenblumen, Leinsaat und Sesam. Diese machen einen Anteil von 85% des so kritisierten Fettgehaltes aus. Auch in den 80er Jahren ausgebildeten Experten sollten die positiven Eigenschaften dieser ungesättigten Fettsäuren bekannt sein, dennoch wird diese Tatsache in den tendenziösen Berichten regelmäßig unterschlagen. Ferner werden im Eiweissbrot nur wertvollen Rohstoffe eingesetzt. Es sind alle 20 Aminosäuren, auch die 8 essentiellen, in einer nennenswerter Menge enthalten. Zuzüglich 13 Vitamine für den Tagesbedarf sowie weitere 13 Mineralstoffe und Spurenelemente.

Betrachtet man es genau, ergibt sich folgende Rechnung: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt in ihren 10 Regeln eine Fettzufuhr von 60-80 g am Tag. Betrachtet man die Rezepte, die auf den verschiedenen offiziellen Seiten der Insulintrennkost bzw. des Schlank-im-Schlaf Konzeptes für die abendliche Ernährung vorgeschlagen werden, enthalten in der Regel zwischen 10 und 20 g Fett. Dies ist eher das untere Ende der für Mahlzeiten angedachten Mengen.  Dank der gelungen Zusammensetzung des original Eiweissbrot nahezu auschließlich aus den w wichtigen ungesättigten Fettsäuren.

Plakative Beurteilung von ausschnittsweise betrachteten Nährwerten, führen hier zu anderen, allerdings unfundierten Beurteilen, die wohl nur irgendwelchen Interessen dienen. Medinzinische Wissen oder auch nur etwas ernährungsphysiologisches Verständnis (natürlich unter der Voraussetzung eines Mindesmaßes an Objektivität) würde es nicht erlauben zu behaupten, dass das ärztlich-präventiv entwickelte originale Eiweissbrot keine Bereicherung für eine gesundheits- und figurbewusste Ernährung ist und sich dabei auch noch ausgerechnet auf den Anteil an ungesättigten Fettsäuren zu berufen? Die plakatierte Behauptung, dass der Verzehr des Brotes alleine schlank macht, wurde von den gleichen unsinnigen Presseabteilungen ersonnen, die später den Fettgehalt als gesundheitsschädlich identifiziert haben. Die Ideen des Erfinders Dr. Pape sind da weit komplexer und lassen sich zwar in Büchern nachlesen, aber dies muß für eine Beurteilung schon gemacht werden. Eine Lektüre, die vor allem so manchem Internet-Experten sicher gut tun würde.

Es bleibt folgendes über das Eiweissbrot festzuhalten:

Es war höchste Zeit, dass ein Produkt wie das original Eiweissbrot die Liste der Lebensmittel vervollständigt und so eine verantwortungsvolle Ernährung ergänzt.

Viele Konsumenten haben das bereits erkannt und setzen auf das Eiweissbrot. Wichtig bleibt aber der Hinweis: Nicht alles das sich Eiweissbrot nennt ist auch eins. Sowohl die Nährwerte als auch die Inhaltsstoffe sollten genau betrachtet werden. Nur wenige Nachahmer-Produkt erreichen auch nur ansatzweise die Qualität des Originals.